Zwei Perlen aus dem amerikanischen Präsidenschaftswahlkampf
25.06.2008 15:51 Abgelegt in:
Präsentation
Dass der amerikanische Wahlkamp vor
allem auch Show und Entertainment ist, daran haben wir uns
mittlerweile gewöhnt. Ein wahres Feuerwerk brennt Rick Davis, der
Chef-Wahlkämpfer von John
McCain, in einer
Präsentation über McCains Wahlkampfstrategie ab. Ich habe sie
nicht gezählt, aber Davis gehen bis zum Schluss die
Animationseffekte nicht aus. Da öffnen sich Türen, fliegen Kometen
über den Bildschirm, es explodieren Folien, funkeln Sterne und
vieles mehr. Dass die Präsentationssoftware (Keynote) all das
beherrscht, heißt aber noch lange nicht, dass man alles auch in
einer Präsentation unterbringen muss. Erstaunlich, dass man vor
lauter Effekten überhaupt noch etwas von der Präsentation
mitbekommt:




Das andere Extrem zeigt uns David
Plouffe, Chef-Wahlkämpfer von Barack
Obama in seiner
Kampagnenpräsentation für die Vorwahlkämpfe; klassische
Death-by-PowerPoint-Folien mit überfüllten Textfolien,
unübersichtlichen Diagrammen und einem viel zu aufdringlichen
Folienhintergrund. Unklar bleibt, wie Plouffe es geschafft hat,
seine offenbar erfolgreiche Botschaft dennoch in die Köpfe seiner
Helfer zu bekommen.


Ich bin gespannt, wann hierzulande die
ersten Kanzlerkandidaten ihre PowerPoint-Präsentationen
auspacken.
[gefunden im Extreme
Presentation Blog]






