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PowerPoint-Präsentationen sind allgegenwärtig, überzeugende Präsentationen leider nicht. Dieser Blog gibt Tipps zum Bessermachen.
Über den Autor
Dr. Michael Gerharz ist Coach und Trainer für überzeugende Präsentationen. Seine Homepage finden Sie unter michaelgerharz.com.
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Verständlichkeit

Informatik für Anfänger

Zusammen mit seinem neuen Internet-Browser Chrome, der seit vergangener Woche für einiges Aufsehen sorgt, hat Google einen Comic veröffentlicht, der die technologischen Besonderheiten des neuen Browsers erklärt.

scott

Was Google hier letztlich zeigt, ist ein wirklich gut gemachter Schnelldurchgang durch mehrere Vorlesungen eines Informatik-Studiums mit Auszügen aus Betriebssystemlehre, Softwareretechnologie, Softwaresicherheit und einigem mehr. Wer also schon immer einmal etwas über Garbage Collection, Sandboxing und Softwarerechteverwaltung lernen wollte, der sollte sich den Comic unbedingt ansehen (und dabei auch darauf achten, wie man technisch komplexe Sachverhalte anschaulich erklären kann).

[Vielen Dank an alle Tippgeber]

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Post vom Amt

Mann ärgert sich über einen Brief und zerreißt ihn
Wer hat sich nicht schon einmal über einen Behördenbrief geärgert, der viel zu kompliziert formuliert und ohne Übersetzer eigentlich nur für den Absender verständlich war? Amtsdeutsch nennt man das und ist nichts anderes als eine Mischung aus Behörden-Fach-Chinesisch und veralteten Formulierungen ("Ablichtung", "fernmündlich"), die in viel zu komplizierten Sätzen aneinandergereiht werden. Doch es geht auch anders.

Logo der Initiative
Heute wurde das Projekt IDEMA "Internetdienst für eine moderne Amtssprache" für seine Pionierarbeit auf dem Weg zu allgemeinverständlichen Behördenbriefen geehrt. Es wurde offiziell in die Liste der 365 Orte im Land der Ideen 2008 aufgenommen. Das Projekt analysiert im Auftrag von Verwaltungen deren Briefe und erarbeitet verständlichere Formulierungen. Einige Beispiele sind auf der Webseite veröffentlicht.

Eine verständlichere Sprache könnte auch so mancher Vortrag gut gebrauchen. Gerade Experten neigen häufig dazu, ihre Vorträge mit viel zu vielen Fachausdrücken zu schmücken. Oft genug setzen sie auch ein viel zu hohes Vorwissen voraus, anstatt die Zuhörer bei ihrem tatsächlichen Stand abzuholen. Diese Experten sollten sich ein Beispiel an dem Projekt IDEMA nehmen. Einen Vortragenden, der nur für sich selbst redet, braucht nämlich kein Mensch.

Links zu dem Thema:
365 Ideen aus Deutschland, die in die Zukunft tragen, Buch zur Veranstaltungsreihe 365 Orte im Land der Ideen.
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