Kontraste
Konstrast kann aber auch gezielt genutzt werden, um eine Präsentation zu gliedern. Sehr schön umgesetzt ist das in einer Präsentation von Garr Reynolds, die ich hier schon einmal besprochen habe. Als Folienhintergründe werden im Wesentlichen drei Farben verwendet: rot, weiß und schwarz. Rote Folien leiten einen neuen Teil ein, schwarze Folien beenden ihn und weiße Folien enthalten (weitgehend) den eigentlichen Inhalt.




Interessant ist auch der Wechsel
zwischen Farb- und Schwarzweiß-Bildern, mit der die Stimmung
während der Präsentation beeinflusst wird. Immer wenn es um den
Status-Quo geht und um Zweifel und Fragen über die Karriere, kommen
Schwarzweiß-Bilder zum Einsatz. Farbe kommt ins Spiel, wenn
Ratschläge gegeben werden, die ermutigen sollen, seinen eigenen Weg
zu gehen.

Wer genau hinsieht, findet noch etliche
weitere Beispiele für den Einsatz von Kontrast zur Gliederung und
Strukturierung der Präsentation. Wie man hier sehr schön sieht, ist
Kontrast mehr als nur Dekoration, durch die eine Folie visuell
attraktiv wird, denn durch sinnvollen Einsatz von Kontrast wird die
Information, und damit letztlich die Kommunikation als Ganzes,
klarer.
Übrigens: Wer mehr über solche und ähnliche Tipps lernen will, den
möchte ich auf meinen Vortrag Richtig gute
Folien am 22. Oktober in Bonn aufmerksam machen. Details gibt
es hier.
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