Handouts gegen Death-by-PowerPoint
30.04.2008 11:10 Abgelegt in:
Vorbereitung


Viel sinnvoller ist es in den allermeisten Fällen, das Handout als separates, vollwertiges Dokument mit ausformulierten Sätzen zu erstellen. Die Kernaussagen können so noch einmal prägnant zusammengefasst werden, ohne dass Sie in den unwesentlichen Details untergehen oder wegen verkürzter Darstellung falsch verstanden werden. Und in den Vortragsfolien können Sie sich auf die optimale Visualisierung ihrer Botschaft konzentrieren.
Vielleicht werden Sie jetzt erwidern, dass Sie dafür gar keine Zeit haben. Aber mal ehrlich: Wenn Sie sich ordentlich auf Ihren Vortrag vorbereitet und die Kernaussagen klar herausgearbeitet haben, dann sollte es keine allzu große Mühe machen, das auf zwei Seiten auszuformulieren. Was Sie wie sagen wollen, wissen Sie ja bereits.
Schauen wir uns doch ein Beispiel an. In der letzten Woche habe ich einen Vortrag mit dem Titel "Death-by-PowerPoint" gehalten. Das Handout dazu finden Sie hier. Der Aufbau ist identisch zur Gliederung des Vortrags. Zu jedem der vier größeren Teile des Vortrags werden die Kernaussagen zusammengefasst und einige Abbildungen von Folien als Gedankenstütze wiederholt. Der Aufwand im Vergleich zur Erstellung der gesamten Präsentation war gering. Die Folien zu dem Vortrag sahen wie folgt aus:

Das Handout steht übrigens unter einer
CreativeCommons-BY-NC-ND-Lizenz.
Sie können es also zu nicht-kommerziellen Zwecken beliebig
weitergeben und verwenden, solange Sie meinen Namen als Autor und
einen Verweis auf diese Webseite angeben.
Links zu dem Thema:
Handout
zum Vortrag "Death by PowerPoint"
Was bleibt:
Einfaches
Die
1-7-7-Regel für PowerPoint-Folien
Edward Tuftes Essay
The Cognitive Style of PowerPoint







