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Über diesen Blog
PowerPoint-Präsentationen sind allgegenwärtig, überzeugende Präsentationen leider nicht. Dieser Blog gibt Tipps zum Bessermachen.
Über den Autor
Dr. Michael Gerharz ist Coach und Trainer für überzeugende Präsentationen. Seine Homepage finden Sie unter michaelgerharz.com.
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Buchempfehlung: Nick Morgan - Give Your Speech, Change the World

Buchempfehlung: Nick Morgan - Give Your Speech, Change The World
Mit Ihren Präsentationen können Sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen: vielleicht wollen Sie Ihre Kunden von den Vorzügen Ihres Produktes überzeugen, vielleicht Ihren Kollegen die komplizierten Details Ihrer neuen Lösungsidee erläutern oder Ihre Mitarbeiter motivieren, in den kommenden entscheidenden Wochen noch einen Tick mehr Leistung zu bringen. Was auch immer Ihr konkretes Ziel ist, jedesmal wollen Sie in den Köpfen Ihrer Zuhörer etwas bewegen. Sie wollen also nicht weniger, als die Welt zu verändern.

Das ist die Botschaft von Nick Morgans exzellentem Buch Give Your Speech, Change The World. Eine Präsentation, mit der Sie nicht die Welt verändern wollen, die nichts bewirken soll, ist vergeudete Zeit für Ihre Zuhörer und für Sie selbst. Lesen Sie mehr...
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Die Chef-Order

Gestresster Mann starrt auf sein Laptop
Es gibt viele gute Gründe zu präsentieren. Einer der häufigsten ist wahrscheinlich die "Chef-Order". Gut, Sie müssen also. Es gehört ja auch irgendwie zu Ihrem Job.

Aber eigentlich haben Sie überhaupt keine Zeit, denn der Terminkalender ist voll, die nächste Deadline für's Projekt naht und einen Bericht müssen Sie auch noch schreiben. Was tun? Lesen Sie mehr...
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Handouts gegen Death-by-PowerPoint

Death by PowerPoint
Death-by-PowerPoint hat viele Ursachen. Eine besonders hartnäckige sind PowerPoint-Folien, die übervoll mit Text sind. Immer wieder höre ich als Rechtfertigung, dass solche Folien gleichzeitig als Handout dienen können. Denn dann könne man sie einfach ausdrucken und der Zuhörer erhalte alle wichtigen Informationen zum übersichtlichen Nachschlagen. Wirklich? Lesen Sie mehr...
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Einfach anfangen

Farbige Holzbausteine mit Schriftzug
Meine Tochter ist 20 Monate alt. Ihr liebstes Spielzeug sind Bauklötze aller Art, vor allem Lego, Holzbausteine und Dosen. Jeden Abend bauen wir damit. Wir setzen Steine aufeinander, nebeneinander und ineinander.

Was dabei heraus kommt, wissen wir vorher nie. Manchmal bauen wir eine Brücke, beim nächsten mal eine Treppe, manchmal wird auch eine Garage daraus. Wir bauen Tische, Zäune, Häuser, Tunnel und Türme. Manchmal kippen die Steine auch um, dann fangen wir wieder von vorne an.

Und jedesmal beginnen wir mit einem Haufen, der nichts weiter ist als ein Chaos aus blauen, grünen und gelben Steinen, aus großen und kleinen, runden und eckigen Elementen; ein Haufen, aus dem alles werden könnte.

Wir entwickeln keine ausführlichen Pläne. Wir denken auch nicht alle Möglichkeiten vorher durch oder fertigen Entwürfe an. Nein, wir fangen einfach an. Wir verlassen uns auf unsere Kreativität, die uns Formen erkennen lässt und die richtigen Wege zeigt.

Wer zuviel plant, alle Eventualitäten durchdenken möchte, sich sicher sein möchte, dass am Ende auch alles so passt, wie er es geplant hat, der läuft Gefahr, so lange zu planen, dass er gar nicht zum Bauen kommt; den erschlägt die schiere Zahl der Möglichkeiten und der hat Angst vorm Scheitern.

Der Haufen Steine ist unsere Mystery Box. Wir können alles daraus bauen. Wir fangen einfach an. Und sind jedesmal stolz darauf, was am Ende herauskommt. Was das sein wird, wissen wir vorher nie.
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Wenn nichts mehr geht...

Einfach mal raus! - Glückliche Familie im Freien
Wer kreativ arbeitet, muss ständig neue Ideen entwickeln. Dazu gehört Inspiration und eine Menge harter Arbeit. Und wenn man am Ende mit einem rundum gelungenen Produkt Erfolg hat, ist das einfach ein gutes Gefühl. Kreativität macht Spaß, wenn die Ideen sprudeln.

Was aber, wenn einfach keine Ideen kommen? Wenn selbst die ausgefeiltesten Kreativitätstechniken nichts mehr bewirken? Lesen Sie mehr...
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In sechs Wörtern zum Punkt kommen

Wurm, der sich zu einer
Haben Sie manchmal das Gefühl, mit Ihrer Präsentation nicht so recht auf den Punkt zu kommen? Und haben Sie gelegentlich den Eindruck, dass deswegen ihre Botschaft nicht so recht bei Ihren Zuhörern ankommt? Vielleicht liegt das dann daran, dass Sie selbst Ihre Botschaft noch gar nicht so klar auf den Punkt gebracht haben, um sie auch anderen glasklar präsentieren können?

Eine sehr aufregende und enorm hilfreiche Übung, um das in Zukunft zu verbessern, finden Sie im neuesten Artikel des amerikanischen Blogs "Professionally Speaking". Der Autor, Ian Griffin, schlägt dort vor:

Wenn Sie das nächste Mal eine Präsentation vorbereiten, dann sollten Sie versuchen, ihre Kernaussage in sechs Wörtern oder weniger zu formulieren.

Was auf den ersten Blick extrem und fast unmöglich klingt, ist auf den zweiten Blick eine effektive Übung, die auch noch Spaß macht. Unwichtig werden auf einmal die vielen kleinen Details, von denen man noch eben dachte, dass sie unbedingt auch noch "mit auf die Folie" müssen. Ich empfehle Ihnen dabei, solange an Ihrer Kernaussage zu feilen, bis sie damit wirklich zufrieden sind. Vielleicht ergibt sich so auch gleich noch ein viel pfiffigerer Titel für die Präsentation als der bisherige.

Die Idee ist übrigens inspiriert von einer Anekdote über Ernest Hemingway, der einst mit Kollegen um 10$ wettete, eine vollständige Geschichte in nur sechs Wörtern zu schreiben. Er gewann die Wette mit dieser Geschichte: "For sale: Baby shoes, Never worn." (in deutsch sind das übrigens nur vier Wörter: "Zu verkaufen: Babyschuhe, ungetragen")

Versuchen Sie es doch auch einmal: In sechs Wörtern zum Punkt kommen.

[Foto: pshutterbug, flickr]
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